Der Chef der FREIEN WÄHLER Halle begrüßt den Gefängnisneubau in Halle-Tornau und fordert Ausbau für 1500 Plätze

PRESSEMITTEILUNG 07.11.2023

Falko Kadzimirsz, der Vorsitzende des Vorstandes der FREIEN WÄHLER in Halle und Mitglied des Landesvorstandes in
Sachsen-Anhalt begrüßt die Entscheidung zum Gefängnisneubau in Halle. „Nicht jeder im politischen Raum erkennt
das Riesenpotential und die Chance für unsere Stadt durch den Gefängnisneubau. Nachdem die Bemühungen für das
angedachte Gewerbegebiet in Halle –Tornau und der Star Park 2 in Halles Osten ins Leere gelaufen sind, könnte der
Neubau ein großer Wurf für Halle werden. Justizvollzugsanstalten genießen nicht nur den negativen Ruf Straftäter
komfortabel zu beherbergen, sondern sie gelten auch als interessante Arbeitgeber und potente sowie zuverlässige
Auftraggeber für die hiesige Wirtschaft und das Handwerk, erklärte Kadzimirsz.

Die Anzahl der Haftplätze, mit ca. 400, empfindet Kadzimirsz als viel zu gering und fordert bereits jetzt das
Ministerium auf die politischen Herausforderungen und aktuellen Diskussion rund um das Thema Abschiebungen in
die Planungen mit einfließen zu lassen. „Mindestens 1500 Plätze wären aus meiner Sicht angemessen. Der Standort
nur wenige Autobahnminuten vom Flughafen entfernt und außerhalb der Stadt ist ideal, um einige Größenklassen
höher einzusteigen. Halle könnte für die Zukunft eine zentrale Rolle im Abschiebeprocedere spielen und die
Bundesländer Sachsen, Thüringen und Niedersachsen mit einer geeigneten Haftanstalt unterstützen und entlasten.“

Mit Blick auf die ersten Ideen der Stadt zur Verwendung der bisherigen Haftanstalten in Halle besteht aus Sicht von
Kadzimirsz noch kein Diskussionsbedarf. „Bevor man sich Gedanken um den “ roten Ochsen“ macht, wäre es wichtig
zuallererst die Bürger mitzunehmen und das Land Sachsen Anhalt bei diesem Projekt aus der Verwaltung heraus zu
unterstützen, als ob es eine hochproduktive Industrieansiedlung wäre. Immerhin entstehen 0,8 Arbeits- und
Ausbildungsplätze pro Insassen und zahlreiche Arbeitsplätze im direkten und indirekten Umfeld von Haftanstalten,
äußert Kadzimirsz sich abschließend.