Der Chef der FREIEN WÄHLER Halle sieht doppelte Chance für Wiegand nach OVG Urteil

PRESSEMITTEILUNG 27.09.2023

Nachdem das Oberverwaltungsgericht die Suspendierung von Hr. Dr. Wiegand nicht aufgehoben hat, stehen ihm nun
alle Wege offen den politischen Alltag in Halle wieder mitzugestalten. „ Die Entscheidung des OVG bietet aus meiner
Sicht gleich zwei Chancen, die er für sich nutzen kann. Eine mögliche Alternative wäre sein sofortiger Rücktritt,
wodurch für ihn aussichtsreiche Neuwahlen ermöglicht würden. Die andere Chance liegt in der Kommunalwahl 2024.
Als Spitzenkandidat von Hauptsache Halle würde die eine oder andere Stimme möglicherweise durch ihn gewonnen
werden können. Immerhin haben sich ca. 2000 Bürger an der Unterschriftenliste für seine Rückkehr beteiligt“. äußerte
sich Kadzimirsz zu den aktuellen Entwicklungen.

Dagegen empfindet er die unterschwelligen Angriffe der Fraktion Hauptsache Halle auf die Amtsführung des jetzigen
Bürgermeisters Egbert Geier sehr anmaßend und unverhältnismäßig. „Herr Geyer arbeitet leise, das muss nicht
unbedingt schlecht sein. Schaut man in die benachbarte Großstadt Leipzig erkennt man, dass die Amtsgeschäfte eines
OB unter Lehmann-Grube, Tiefensee oder Jung leise, jedoch sehr erfolgreich geführt wurden bzw. werden. Die
gegenwärtigen Probleme der Stadt Halle jetzt in die Verantwortung des Herrn Geier zu rangieren zeigt wiederum, dass
die Fraktion Hauptsache Halle scheinbar dem eigentlichen Auftrag, Wahlverein des OB Wiegand zu sein, nicht wirklich
entkommen konnte.